Gemeinde
St. Josef (Weststeiermark)

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Wer Vögel füttert, trägt Verantwortung


Über die Fütterung von heimischen Singvögeln im Winter gibt es verschiedene Meinungen – ganzjährig füttern, nur während der Winterzeit oder sogar gar nicht füttern. Daher möchten wir einige Anregungen dazu geben.

Wo Soll gefüttert werden?                                                                                                                                                                                                                                                                              Im Vogelhäuschen, im eigenen Garten, am Balkon oder am Fenster kann gefüttert werden. Bedingt durch die Fütterung ist es einfach eine Freude, freilebende Tiere zu beobachten.

Kinder werden zum Naturbeobachten angeregt und können zu Betreuern der Futterstellen werden.

Was soll gefüttert werden?                                                                                                                                                                                                                                                                      Am Besten mehrere Futterarten anbieten, u. a. für Körnerfresser wie div. Finkenarten, Gimpel, Stieglitz und Zeisig Sonnenblumenkerne, Meisenknödel usw.; Weichfutterfresser wie Amsel, Rotkehlchen geschnittenes Dörrobst, Rosinen, gemahlene Nüsse, angefettete Haferflocken oder auch zerkleinerte Äpfel.

Auf keinen Fall Speisenreste und auch nicht Salziges.

Wann soll gefüttert werden?                                                                                                                                                                                                                                                                    Damit die Vögel die Futterstellen kennen lernen, soll man schon im Laufe des Novembers mit der Fütterung beginnen und bei Schneelage und Frost durchgehend den Winter über füttern. Beendigung der Fütterung mit dem Beginn der Brutzeit im Frühling.

Wie soll gefüttert werden?                                                                                                                                                                                                                                                                     Wichtig ist: das Futter sauber halten; keine Nässe und keine Verunreinigung durch Vogelkot, immer frisches Futter verwenden, keine langen Liegezeiten im Futterhaus und an mehreren Stellen Futter anbieten.

Hygiene ist auch besonders wichtig, da sich Krankheiten an Futterstellen schnell ausbreiten können.

Ebenfalls aus hygienischen Gründen sind unbedingt Silofutterhäuschen oder Futtersäulen zu empfehlen, bei denen die Vögel nicht direkt im Futter sitzen und somit Verunreinigungen durch Kot vermieden werden können.

Über die Futterstellen hinaus kann man im eigenen Garten noch sehr viel mehr für die Vögel und für die Natur insgesamt tun.

Ein naturnaher Garten mit alten Obstbäumen, heimischen Beerensträuchern und Wildkräutern und vor allem ohne Gifteinsatz bietet vielen Vogelarten und auch anderen Tieren eine Heimat.